Franny in Canada 2010
Donnerstag, 19. August 2010
Montréal
Wir lassen uns Sonntag frueh per Taxi zum Flughafen von St. John's chauffieren. Dort werden unsere uebergewichtigen Taschen ohne Gemecker akzeptiert und auch der zusaetzliche Fressbeutel darf im Handgepaeck mitreisen. Nach nur 3 Stunden und Zwischenstopp in Halifax landen wir sicher in Montréal. Mit Expressbus und Metro bewaeltigen wir binnen einer Stunde die Strecke zu unseren Couchmaedels. Die Rue Berri befindet sich in einem der angesagtesten Viertel Montreals, kleine Balkone saeumen die Strasse, die Mietpreise liegen jenseits von gut und boese. Uns ist das egal, die 2 Naechte kommen wir kostenfrei unter :-)
Kaum im Wohnzimmer eingecheckt, ziehen wir auch schon mit Raphaelle los zum Mont Royal, dem Namensgeber der Stadt. Am Fusse des Berges versammeln sich jeden Sonntag unzaehlige Tam-Tam-Spieler. Jeder, der eine Trommel zu Hause hat, pilgert dort hin und haemmert rhythmisch drauf los. Die Nicht-Trommler legen sich entweder ins Gras und lauschen oder tanzen (nackt oder im Bikini) um die Musikanten. Ein ziemlich schraeges Bild, ein milder Grasduft haengt in der Luft.
Als wir genug von diesem Schauspiel gesehen haben, steigen wir weiter den Berg hinauf, vorbei an Slackline-Artisten und abenteuerlichen Ritterspielen. Erwachsene Montréaler verkleiden sich als Ritter, basteln sich Schild und Schwert und kaempfen todernst auf einer kleinen Wiese. Oben auf dem Mont Royal geniessen wir nur kurz den gewaltigen Ausblick ueber die Stadt, denn es faengt an zu regnen. Wir warten den Schauer ab und beginnen dann den Abstieg. Immer wieder beginnt es zu schuetten, sodass wir stets von einem Hauseingang zum naechsten Vordach springen. Irgendwann verziehen sich die Wolken und wir koennen in Ruhe durch die Stadt schlendern.
Langsam werden wir muede, der Jetlag schlaegt zu. Bei einem Italiener bekommen wir Lasagne und Cannelloni und liegen um 9 PM fix und fertig auf unserer Couch.
Montag: Nach 12 Stunden Schlaf, den wir dringend noetig hatten, beginnt ein neuer Tag in der franzoesischsten Stadt Kanadas. Wir leihen uns kostenlose Fahrraeder aus und erkunden die historische Altstadt. Auf einmal kommen uns die Strassen gar nicht mehr so lang vor. Leider sind viele der bekannten Gebaeude von Geruesten umhuellt oder die Statuen abgebaut, was fuer ein Fotomotiv denkbar ungeeignet ist. Mit frischem Baguette im Fahrradkoerbchen (so wie im Franzoesischlehrbuch) radeln wir zu einem netten Park und rasten dort. Wir beobachten eine aeltere Dame, die ihr Hausschwein ausfuehrt. Das Tier hat allerdings keine Lust, im Schlamm fuer einen Schnappschuss zu posieren.
Gegen 5 PM geben wir die Raeder zurueck und starten zur naechsten Runde Sightseeing. Wir schlendern zu Fuss ueber das Gelaende der McGill Universitaet und treffen mehr graue Eichhoernchen als echte Studenten auf der Wiese. In jedem Reisefuehrer werden die 33km langen Tunnel beschrieben, die fast alle Gebaeude (Uni, Kirchen, Wohnbloecke) miteinander verbinden. Unsere Couchmaedels, die in Montréal aufgewachsen sind, haben erst durch Touris vom unterirdischen Gangsystem erfahren. Eine Rolltreppe bringt uns nahe einer kleinen Kirche in die beruehmte Untergrundwelt. Und wirklich, so spektakulaer ist das jetzt nicht. Man hat das Gefuehl, in einer riesigen Shoppingmall gefangen zu sein und ich vermisse recht schnell das Tageslicht. Im Winter sind die Gaenge bestimmt von Vorteil, um nicht frierend durch die Strassen eilen zu muessen, aber im Sommer laufe ich lieber ueberirdisch.
Zurueck in der Rue Berri kochen wir (klassische deutsche) Spaghetti. Es wird ein kleines Festessen, denn frische Tomaten und Champignons haben wir uns gegeoennt :-) Raphaelle und ihre 2 agilen Frettchen leisten uns beim Essen Gesellschaft. Gegen 10 PM krabbeln wir in die Schlafsaecke und rollen uns auf der Couch ein.
Endlich Dienstag, lange haben wir diesen Tag herbeigesehnt! Zeitig sind wir schon munter und stopfen unser umfangreiches Bedarfsgut in die Taschen und Beutel. Wie kann das denn schon wieder mehr geworden sein? Zum Fruehstueck gibt es heute eine bunte Bagelauswahl. Myriam arbeitet im Bagelcafé und hat uns eine Tuete der Backwaren von Arbeit mitgebracht. Welch ein Genuss! Voller Energie schleppen wir wenig spaeter die monsterhaft schweren Taschen zur Metro. Nach ewigem Hin und Her finden wir die richtige Bushaltestelle zum Hostel, um unser Gepaeck zwischenzulagern. Im Eilschritt duesen wir zum Flughafen. Ein Blick auf den Bildschirm beruhigt uns: der Flieger der Jungs hat 15 min Verspaetug. Puh, Glueck gehabt. Eigentlich ist noch genuegend Zeit, um peinliche Empfangsplakate zu basteln, es findet sich aber kein geeignetes Material. Wir warten eine Stunde, bis Roebi und Tobi ihr Gepaeck entgegengenommen und die Passkontrolle heil ueberstanden haben. Auch ohne hochgehaltene Poster erkennen sie uns sofort. Das Wiedersehen nach 8 Wochen ist wunderbar! Da wir uns mittlerweile super mit den Bussen und Untergrundbahnen auskennen, sind wir schnell in unserem sympathischen Hostel mitten in der Altstadt. Nach einer Cappuccino-Pause wandern wir (noch einmal) auf den Mont Royal, heute ist die Sicht fantastisch! Wir umrunden den Berg und schlendern ueber die riesigen Friedhoefe. Dort suchen wir nach den Grabsteinen der Titanicopfer, werden aber nicht fuendig, 1000e Namen und Jahresdaten haetten wir durchforsten muessen. Nach einem Abstecher zum St. Joseph-Oratorium begeben wir uns auf Nahrungssuche. Uns schwebt etwas Stadt-typisches vor: Smoked Meat. Nach laengerem Speisekartendurchforsten werden wir in einem gemuetlichen Restaurant direkt neben unserer Unterkunft fuendig. Sophie und Tobi sind mutig und bestellen Poutine mit Smoked Meat. Die durchweichten und dann mit Kaese ueberbackenen Pommes (Chips) sehen rechtt unappetitlich aus, angeblich schmeckt der Haufen aber deutlich besser. Aus meinem Caesar Chicken Salad fische ich Unmengen an Smoked Bacon. Die grossen Stuecke lassen sich aber unproblematisch aussortieren. Es besteht Hoffnung, dass ich keinen bleibenden Schaden davontragen werde :-)
Mittwoch: Nach einem reichhaltigen Fruehstueck (Toast und Jam und Toast) flitzen wir mit der Metro zur bekannten Fahrradausleihstation. Ungluecklicherweise steht dort eine meterlange Schlange und es sind nur noch eine handvoll Raeder uebrig. Wir gehen leer aus. Unverrichteter Dinge ziehen wir wieder ab und erkunden Montreals Inseln zu Fuss. Neben dem architektonisch bemerkenswerten Biodom gibt es ein Olympia-Schwimmbecken zu sehen. Baden koennen wir dort selbst nicht, der Eintritt von 8 CAD ist nicht gerade sportlich. Wir brechen auf zur Altstadtbesichtigung. Sophie und ich bezahlen den Eintritt zur Notre-Dame-Basilika und sind ueberwaeltigt. Die blaue Decke imitiert einen Sternenhimmel, der Altar wird golden angestrahlt. Es ist unbeschreiblich! Kein Wunder, dass Celin Dion hier 1994 geheiratet hat. (Ist die mittlerweile schon wieder geschieden?)
Nach dem Kulturprogramm machen wir einen Abstecher auf einen Obst- und Gemuesemarkt. Wir erstehen superguenstige Aepfel und einen Beutel Paprika fuer 1 CAD. Sophie und ich sind von den Preisen begeistert, die Jungs koennen unsere Freude nur schwer nachvollziehen. Wir feiern den erfolgreichen Beutezug im Café Santropol. Die Strecke zurueck zur Metro ist schnell bewaeltigt, sodass der Umweg sum Supermarkt (Bier kaufen) bereitwillig eingeschlagen wird. Im Hostel bereiten wir uns ein 1-Dollar-Essen zu: Reis, Chili (mit echten Fleischstueckchen) und Dosentomaten finden sich im Schrank, die frischen Paprikaschoten sorgen fuer die persoenliche Note. Ein Kanadier traut sich, unsere Pfanne leer zu futtern und ist begeistert vom ''German Dinner''.
Den verbliebenen Abend diskutieren wir ueber die morgige Reisestrecke, die noetigen Besorgungen und die Zeltplaetze nahe dem Highway. Am Ende ist klar: wir versuchen etwas weiter als Quebec City zu fahren, werden 1x uebernachten, um dann auf Prince Edward Island ueberzusetzen. Dort soll es Straende mit rotem Sand geben...
Samstag, 14. August 2010
Goodby, St. John's!
14. August 2010:
Den ersten Tag nach absolvierten PJ lassen wir gemütlich angehen. Wir essen nur einen Happen und gehen zum Farmers Market. Dort kaufen wir Scones und Bagel, die wir auf der Wiese verzehren. Gestärkt laufen wir in die Stadt und bummeln durch all die Geschäfte, deren Schaufenster wir bisher nur betrachtet haben. Natürlich darf auf dieser Tour der TimHortons-Becher nicht fehlen.
Tom holt uns gegen 3 PM ab und wir fahren in den Bowring-Park. Dort kann man Enten füttern, baden oder einfach nur faul sein und Eis essen. Es dürfte nicht schwer zu erraten sein, welche Aktivität für uns in Frage kommt :-)
Gegen 6 PM lassen wir uns am International Flavours absetzen und bestellen das Tagesgericht. (Ich glaube, wir haben heute den ganzen Tag nur gefuttert…) Wir werden gleich bei der Begrüßung gefragt, ob es unser erster Besuch ist. Wir outen uns als Neulinge und bekommen daraufhin genauestens erklärt, was sich auf den Tellern befindet. Wir verspeisen ein sehr leckeres pakistanisches Hühnchencurry mit Kichererbsen und Linsenpüree. Der nette Mensch (=Kellner, Inhaber, Küchenhilfe in einer Person) gibt uns beim Bezahlen Erstbesuchsrabatt, den wir sogleich in Trinkgeld umwandeln.
Zurück im „Squires“ beginnt das übliche Pack-Drama. Wie soll all der Kram in den viel zu kleinen Taschen verstaut werden? Warum häufen wir immer mehr Zeug an? Hoffentlich dürfen wir morgen 2 Handgepäckstücke mit in den Flieger nehmen, sonst muss der Fressbeutel am Flughafen zurückgelassen werden…
Um 9 AM werden wir St. John’s das letzte Mal aus der Luft zuwinken. Gegen Mittag ist planmäßige Ankunft in Montreal, wo wir die ersten 2 Tage bei zwei Französinnen übernachten (Couchsurfing). Donnerstag früh nehmen wir (Röbi und Tobi sind dann auch dabei) den Mietwagen in Empfang und fahren los. Wohin uns die Reise führt, wird sich zeigen. Spätestens in 3 Wochen müssen wir Toronto erreichen… Sobald sich auf der Strecke ein Internetcafé zeigt, werde ich die aktuellen Koordinaten durchgeben.
Done
13. August 2010:
Oh je, Freitag der 13., ob das gut geht? Ich frage meine Clerks gleich als Erstes, ob hier auch dieser Aberglaube besteht. Natürlich. Wie soll ich bloß diesen Tag heil über die Bühne bekommen?
Im Krankenhaus läuft alles glatt. Weder im Op noch in der Klinik wird Hilfe benötigt, also visitieren wir wieder ausschweifend. Resident Glynn gibt uns in der Cafeteria einen theoretischen Gipskurs und lässt uns danach an Colins Armen das Gelernte in die Tat umsetzen. Gegen Mittag sind wir gesäubert und treffen in der Doctors Lounge ein. Eigentlich ist nichts mehr für uns Clerks zu tun, aber Mark schafft es dennoch, uns bis halb 3 PM durchs Krankenhaus zu schleppen. „Lass uns noch ein bisschen Spaß haben“ ist immer sein Spruch. Nachdem wir zu viert einen Fixateur externe umgebaut haben, mache ich mich aus dem Staub. Die Verabschiedung von den Residents fällt weniger emotional aus als die vom Vortag. Ich räume meinen Locker aus und suche ein letztes Mal erfolglos nach meinem Schloss. Es wird wohl für immer im Spind gefangen bleiben.
Mit Sophie gehe ich ein letztes Mal ins Gym und danach in die Highwayüberführung. Für mich ist das eines der schönsten Plätze der Stadt. Die Uni-Mensa ist gleichzeitig ein Verbindungsgang zwischen 2 Gebäuden. Man sitzt praktisch auf einer Brücke über dem Highway Nr.1 und kann essend Autos angucken. Das hört sich bescheuert an, ist aber total entspannend. Wir haben uns hier mit Moazzes und Amir verabredet um Fotos auszutauschen. Wir bleiben eine ganze Weile da, schlürfen Fruchtsmoothies und sagen schließlich „Bye bye“.
Im „Squires“ legen wir einen kurzen Zwischenstopp ein, bevor wir uns zu Fuß zur AvalonMall begeben. Gemeinsam mit Sam und Tom wollen wir uns „Scott Pilgrim“ anschauen, einen kanadischen Film, der heute im Kino startet. Die ganze Story basiert auf einem Comicbuch und ist - was soll ich sagen - interessant. Mit viel Action besiegt Scott Ramonas 7 Evil-Ex-Boyfriends und alles hat ein Happy End.
... Und ich habe Freitag den 13. ohne größere Katastrophen überstanden :-)
Jahrgang 76
12. August 2010:
Dr. Stone ist der Staff, mit dem ich die letzte Ortho-Sprechstunde verbringe. Zum Glück, denn dadurch wird es ein angenehmer Tag. Der Abschied von den Schwestern und Cast-Mike in der Klinik fällt schwer. In dem Team habe ich mich immer sehr wohl gefühlt. Alle drücken mich zum Abschied und wünschen sich eine Postkarte aus Dresden. Das sollte doch machbar sein :-)
Am Nachmittag haben Sophie und ich Stress, ein Essen im Hause O’Dea ist geplant. Wir tigern gleich nach der Arbeit Richtung Sobeys um die nötigen Einkäufe zu erledigen. Auf halber Strecke treffen wir an einer Kreuzung auf Jennifer, die zufällig gleiche Pläne hat. So kommen wir besonders schnell zu Kartoffeln, Eiern und Fleisch und nach St. Philip’s. Es ist ein eigenartiges Gefühl, wieder im Haus zu sein, alles ist noch so vertraut. Die Zubereitung des Essens läuft demzufolge wie am Schnürchen, in der Küche kennen wir uns bestens aus. Nach einer Stunde trommeln wir die ganze Familie zusammen und werden für unser deutsches Gericht sehr gelobt. Na, was haben wir wohl gekocht? Richtig, Schnitzel mit Kartoffeln und Mischgemüse! Da haben wir mittlerweile Übung drin. Passend zum deutschen Essen öffnet Frank eine Flasche Wein, 76er Jahrgang, irgendwo aus dem Moselgebiet. Sophie ist hin und weg. Der kleine Jack (er bekommt keinen Alkohol) ist von den Kartoffeln am meisten beeindruckt. Als Dessert gibt es Sweet Potatoe mit Mandelsplittern, ein Rezept von Katharina. Lecker! Es wird ein wunderbarer Abend, wir sitzen noch lange zusammen und schwatzen. Als Wein und Tee ausgetrunken sind, nehmen wir endgültig Abschied vom Haus und Jennifer bringt uns nach St. John’s.
Zettelwirtschaft
11. August 2010:
So schlimm, wie erwartet hat sich die Nacht am Ende doch nicht gestaltet. Weder die ungewohnte Geräuschkulisse noch die intensive Beleuchtung haben mein Schlafverhalten gestört.
Nach dem 15-minütigen Fußmarsch, der 30sec länger dauert, als damals von Hatcher, treffe ich etwas außer Atem auf meiner Station ein. Verschnaufen kann ich nicht, denn schon begegne ich einer neuen kanadischen Studentin. Geht die Clerkflut etwa in die nächste Runde? Karen macht einen griesgrämigen Eindruck. Ich versichere ihr sogleich, dass sie mich nur bis Freitag ertragen muss. Ihre Stimmung hebt sich dadurch etwas. Wahrscheinlich ist es die Vorfreude, bald allein mit den Residents zu visitieren. Übereifrig schnappt sie sich jedes Chart und scharwenzelt um Brian, bis mir fast übel wird. Als ich mit Colin einen Kaffee schlürfen will, fange ich schon den nächsten bösen Blick ein. Das kann ja heiter werden. Ich seile mich zeitnah in die Bibo ab, weder im OR noch in der Klinik ist heute Programm. Falls ein Teaching ansteht, will mich Colin dort aufsuchen.
Nebenbei besuche ich zweistündlich den Krankenhausdirektor. Nicht, weil er attraktiv oder supernett ist, nein, er hat unsere PJ-Formulare versaubeutelt. Vorbildlich habe ich die Zettel letzte Woche seiner Sekretärin in die Hand gedrückt, damit genug Zeit zum bearbeiten bleibt. Gestern wollte ich die Wische holen, da waren die unauffindbar. Bei meinem heute 4. Besuch
strahlt mich die Empfangsdame besonders einladend an und ich darf direkt zum Direktor durchlaufen. Er entschuldigt sich so überschwenglich, dass es mir fast schon wieder peinlich ist. Er klärt mich über die aktuelle (suboptimale) Personallage auf, und berichtet, dass unsere Zettel fälschlicherweise in die Box für kanadische Studenten geraten sind. Ich bin heilfroh, als ich endlich die gestempelten und mit Siegel versehenen Schriebse zu meinem Schließfach tragen kann.
Nachdem mein Tagesauftrag ausgeführt ist, verlasse ich gegen 3 PM das Krankenhaus und mache einen Abstecher ins Gym. Der restliche Abend gestaltet sich ohne unvorhergesehene Vorkommnisse…